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Selbstschützende Massnahmen

Pflegeerfassung

Menschen mit Demenz neigen häufig zu nächtlicher Unruhe und Bettflucht. Wenn dann noch die
Gehfähigkeit stark eingeschränkt ist, droht diesen Personen eine große Gefahr, wenn sie alleine das Bett
verlassen. Knochenbrüche und andere schwere Verletzungen sind bei diesen Patienten
vorprogrammiert, wenn sie alleine und unbeaufsichtigt das Bett verlassen. Mit einer Sensortrittmatte
oder einem Bettkantenalarm kann der Bettflucht vorgebeugt werden.
Pflegeheime oder betreuende Personen in der ambulanten Pflege müssen deshalb gut überlegen,
welche Maßnahmen ergriffen werden sollen. Der Gesetzgeber hat beschlossen, dass
freiheitsentziehende Maßnahmen bei einem Patienten nur mit richterlichem Beschluss zugelassen
werden und dem Wohl des Patienten entsprechen müssen.
Zu den freiheitsentziehenden Maßnahmen gehören unter anderem:
- Anbringung von Bettgittern / Bettseitenstützen
- Fixierung des Patienten mit Fixiergurten
- Unterbringung in abgeschlossenen Zimmern oder in Zimmern, an deren Türen Trickschlösser
angebracht sind
- Einsatz von Zwangsjacken
- Unterbringung in geschlossenen Stationen
- Wegnahme von Rollatoren, Rollstühlen oder anderen Gehhilfen
Übersichtlich und zeitsparend durch die Verwendung von Abkürzungen. Beschreiben Sie in diesem
Formular Grund, Art, Einwilligung und Uhrzeit der freiheitsentziehenden bzw. selbstschützenden
Maßnahme.

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