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Sturzrisiko-Skala

Skala
Sturz

Die Sturzrisiko-Skala wurde ursprünglich von US-amerikanischen Pflegewissenschaftlern, insbesondere
Ann Hendrich erarbeitet. Dieses Pflegeassessment-Instrument dient zur Einschätzung des Sturzrisikos
eines Pflegebedürftigen. Im Rahmen der Pflegeanamnese werden acht Hauptfaktoren erfasst und
bewertet, die eine Einschätzung des Sturzrisikos erlauben:
1. Alter
2. Dokumentierte Stürze
3. Depression
4. Verwirrtheit/Desorientierung
5. Veränderte Ausscheidung
6. Benommenheit/Schwindel
7. Unangemessene Mobilität/Schwäche
8. Medikation
Entsprechend der Risikobewertung wird die Sturzprävention in die Pflegeplanung aufgenommen und bei
Zustandsveränderungen angepasst. Der Zustand des einzuschätzenden Patienten muss in jeder Spalte
der Skala einer der vier möglichen Beschreibungen zugeordnet werden. Die einzelnen Punktwerte
werden addiert. Sollte sich eine Summe von 4 oder mehr Punkten ergeben, besteht ein Sturzrisiko:
- Bis 4 Punkte: Geringes Sturzrisiko
- Ab 4 Punkte: Maßnahmen zur Sturzverhütung einleiten
- 5-10 Punkte: Hohes Sturzrisiko
- 11-24 Punkte: Sehr hohes Sturzrisiko
Weitere Möglichkeiten, das Sturzrisiko zu bewerten, sind die Morse-Skala, die HOSS-Skala und STRATIFY,
die sich spezifisch mit der Sturzbewertung befassen; andere Instrumente wie die
Pflegeabhängigkeitsskala erfassen weitere Pflegerisiken.

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