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Dekubitusbehandlung Pflege Formular

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Ein Dekubitus ist ein Bereich lokalisierter Schädigung der Haut und des darunterliegenden Gewebes. Verursacht wird ein Dekubitus durch die andauernde Druckbelastung der Haut oder Druck in Kombination mit Scherkräften. Ein Dekubitus zählt zu den bedeutendsten chronischen Wunden in der Krankenpflege.

Kam es zur Entstehung eines Dekubitus, muss dieser von fachkundigen Pflegekräften, Ärzten und ggf. Wundexperten behandelt werden. Die Maßnahmen der Dekubitusbehandlung werden abhängig vom Grad des Dekubitus beschlossen, wobei die sofortige Druckentlastung die Basis jeder Behandlung ist.

Eine Dekubitusprophylaxe sollte vorgenommen werden, falls er doch entsteht, als „Notfall“ betrachtet und erfordert energische Dekubitusbehandlung. Pflegekräfte und Ärzte müssen dabei als Team zusammenarbeiten. Die Ärzte sollten rechtzeitig informiert werden — gerade bei einer Verschlechterung. Die Vorgaben des Expertenstandards „Dekubitusprophylaxe in der Pflege“ müssen bei der Dekubitusbehandlung beachtet und die angeordneten und durchgeführten Maßnahmen nachvollziehbar dokumentiert werden. Entscheidend ist dabei nicht die Quantität, sondern die Qualität der Dokumentation.

Bei der Dokumentation von Dekubitus legt der MDK besonderen Wert darauf, dass diese aktuell und der Verlauf nachvollziehbar ist. Hintergrund dieser Anforderung ist, dass durch die umfassende Dokumentation der Wunde sicherzustellen ist, dass allen Mitgliedern des multiprofessionellen Teams die relevanten Informationen für die Planung der individuellen Maßnahmen vorliegen. Für eine Pflegekraft gilt konkret folgende Aspekte der Wunde in der Dekubitusbehandlung-Vorlage zu beschreiben:

  • Lokalisation
  • Ort und Datum des Auftretens
  • Größe (Länge und Breite)
  • Tiefe
  • Stadium
  • Wundrand
  • Wundgeruch
  • Wundsekretion
  • Maßnahmen zur Therapie

Bei der Dekubitusbehandlung ist außerdem sicherzustellen, dass die individuellen wund- und therapiebedingten Einschränkungen der Lebensqualität sowie die Kenntnisse und Fähigkeiten der betroffenen Pflegebedürftigen und seinen Angehörigen im Umgang mit der Wunde in der Dokumentation nachvollziehbar sind.

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