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Braden-Skala

Dekubitus
Skala
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Die Braden-Skala ist in Deutschland sehr beliebt, obwohl sie nicht mehr zum Expertenstandard gehört.
Die persönliche Gefährdung jedes Bewohners wird von Risikofaktoren bestimmt, wie etwa
beeinträchtigte Mobilität, Durchblutungsstörungen, Bewusstlosigkeit, Kachexie oder Dehydration.
Grundsätzlich gilt: Je mehr dieser Gesundheitsprobleme vorliegen, umso größer ist die
Wahrscheinlichkeit, dass die jeweilige Person ein Druckgeschwür entwickelt. Die Gefährdung lässt sich
jedoch nicht mit einer Punktwertskala bestimmen. Dafür ist das System aus derzeit mehr als 100
bekannten Risikofaktoren zu komplex.
Die Braden-Skala wurde 1987 von der amerikanischen Krankenschwester Barbara Braden entwickelt.
Verwendet wurde das System zunächst hauptsächlich in den USA. Im Laufe der 90er Jahre wuchs die
Popularität der Braden-Skala auch hierzulande. Um das Jahr 2000 wurde die Braden-Skala schließlich
zum vorherrschenden System in der Altenpflege in Deutschland. Die Ressourcen und Pflegeprobleme
werden anhand von sechs Bewertungskriterien erfasst:
- Sensorisches Empfindungsvermögen
- Feuchtigkeit
- Aktivität
- Mobilität
- Ernährung
- Reibung und Scherkräfte
Je nach Zustand des Patienten werden jedem dieser Felder ein bis vier Punkte zugeordnet. Ein geringer
Punktwert zeigt an, dass der Patient im jeweiligen Problemfeld einem Dekubitus wenig entgegensetzen
kann. Ein hoher Punktwert hingegen spricht dafür, dass in diesem Bereich wenige Defizite bestehen, die
die Entwicklung eines Dekubitus fördern würden. Die Gesamtsumme erlaubt einen Rückschluss auf die
tatsächliche Dekubitusgefährdung.

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